Raus aus der Arbeitslosigkeit – ein kurzer Erfahrungsbericht über Existenzgründung und Mindestlohngesetze

Nach meinem Studium habe ich mich entschlossen, den Beruf des Journalisten anzustreben. Kein geschützter Beruf, wie sich herausstellte. Die Konsequenzen dieser Schutzlosigkeit ließen meine Schläfen anschwellen. Die Geschichte eines holperigen Berufseinstieg.

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Untergrundkultur am Elbufer

Zwischen den Elbbrücken fand am vergangenen Wochenende das Zora-Festival statt. Verborgen in einem kleinen Waldstück nördlich der Prielstraße trafen sich etwa 50 Menschen in wechselnder Besetzung, um gemeinsam zu feiern. Angemeldet war die Veranstaltung nicht. Trotzdem lief alles reibungslos bei getragenen Bässen, Chillen an der Elbe, Tanzen und dem ein oder anderen Bierchen.

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Rassismus und Antisemitismus – Eine Diskussion im Kunstverein in Hamburg

Am 22.05.2019 lud der Kunstverein in Hamburg in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme zu einem Podiumsgespräch unter dem Titel „Kontinuitäten und Veränderungen: Rassismen und Antisemitismus nach 1945 und Kämpfe um Anerkennung in der Gegenwart“. Die Moderatorin Chana Dischereit sprach mit Cana Bilir-Meier, Ibrahim Arslan, Hannah Peaceman und Vincent Bababoutilabo. Das Leitthema des Abends ist „Opferkonkurrenz“, also der Umstand von Konflikten zwischen Minderheiten um Sichtbarkeitsräume. Jedoch nicht nur.

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Abtauchen in die Unsichtbarkeit

Gestern habe ich einen Vortrag im sogenannten libertären Zentrum (LiZ) besucht. Gegenstand war der Umgang mit der Flucht vor der Polizei aus der Perspektive der Betroffenen heraus. Den Rahmen dieser Perspektive bildet dabei der „revolutionäre Kampf“ gegen ein als ungerecht angesehenes System, welches in repressiven Herrschaftsverhältnissen das Leben der Einzelnen ohnehin erschwere.

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Hamburg wählt 2019 (3)

Am 26.05.2019 sind die Bürger der Hansestadt dazu aufgerufen ihr Wahlrecht sowohl in Hinsicht auf die Europa-, wie auf die Bezirksversammlungswahl wahrzunehmen. In dieser Reihe sollen einige Schlaglichter auf den Wahlkampf in der Hansestadt geworfen werden. Dieses Mal möchte ich von meiner Tour über die verschiedenen Infostände der Parteien am 18.05.2019 berichten. Besonders interessierte mich, was die Parteien zum Geldmengenwachstum der letzten Jahrzehnte und dessen Implikationen zu sagen hatten.

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Hamburg wählt 2019 (2)

Am 26.05.2019 sind die Bürger der Hansestadt dazu aufgerufen ihr Wahlrecht sowohl in Hinsicht auf die Europa-, wie auf die Bezirksversammlungswahl wahrzunehmen. In dieser Reihe sollen einige Schlaglichter auf den Wahlkampf in der Hansestadt geworfen werden. Diesmal geht es um die abendfüllende Veranstaltung „Gegen Rechts – für Europa!“ in der Fabrik in Altona, welche federführend von der SPD ausgerichtet wurde und mit hochkarätigen Gästen aufwarten konnte.

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Für ein Dach unter den freien Himmel

Am 05.05.2019 fand in der Hamburger Innenstadt der sogenannte Mieter-Move 2019 statt. Diese Demonstrationsveranstaltung versammelte ein buntes Konglomerat an hamburgischen Initiativen, die sich dem Thema Mieten und bezahlbarem Wohnen verschrieben haben, auf dem Rathausplatz. Um 13:00 Uhr ging es los. Hier möchte ich einige Impressionen davon bereitstellen.

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Das Problem ist nicht die Kirche, sondern der Glauben der Menschen

Der emeritierte Papst Benedikt XVI., mit bürgerlichem Namen Josef Ratzinger, hat sich mit einem Aufsatz zum erneuten Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche geäußert. Demzufolge seien die Ursachen für diesen Skandal in einem allgemeinen moralischen Verfall zu suchen, dessen Beginn in der sogenannten 68er Bewegung liegt. Seitdem läge vor allem in sexuellen Dingen eine Abwesenheit von Normen vor, deren schädlicher Auswirkungen sich auch der Klerus nicht restlos zu erwehren in der Lage sah. Zu einer Verantwortung der Kirche liest man wenig in Ratzingers Ausführungen, zu einer Krise des Glaubens dagegen viel.

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Gespräche vom Küchentisch

Vor einiger Zeit habe ich mich mit jemandem aus meinem familiären Umfeld unterhalten. Wir hatten schon ein wenig Wein getrunken und die Diskussion war daher angeregt. Die These, die mein Gegenüber vertrat lautete: Es gibt keine Armut in Deutschland. Das Kalkül hinter seiner These war das folgende: Deutschland ist ein Sozialstaat. Daher sei niemand dazu gezwungen in Armut zu leben. Deswegen gäbe es keine Armut in Deutschland. Aber ist das so?

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